Print Friendly, PDF & Email

Balmfluechöpfli und Rundloch 12. Juni 2017

Abfahrt in Bubikon 6.24 mit 6 Teilnehmern, in Aarau ist der Trupp dann mit 7 Personen komplett. Ab Solothurn gehts mit dem Bus bis Rüttenen Dorf. Leider gibt es keinen Kaffeeeinstieg, da kein geöffnetes  Restaurant vorhanden ist. Also Abmarsch durchs kleine Vorstadtrevier  Wiedlisbach. Nach wenigen Minuten sind wir im Grünen und erreichen die Falleren. Dem Chesselbach entlang wandern wir im Wald zum Forsthaus, dann, den Wanderweg meidend, weiter bachaufwärts bis zu einer morschen, gesperrten Brücke. Die lässt sich im trockenen Bachbett aber leicht links umgehen.  Einer Felswand entlang kommen wir zu einer Leiter. Weiter gehts problemlos und steil, jetzt wieder auf dem Wanderweg nach Stigelos. In der ersten Rechtskurve machen wir eine kurze Rast und erklimmen dann auf dem schmalen Weglein über Wurzeln und Felsabsätze, teils kettengesichert, die Terrasse unter dem Rundloch. Auf der etwa 4 Meter langen Leiter erreichen wir das Rundloch. Schade, dass die Kulisse der verschneiten Alpen in den Wolken steckt. Doch auch der Ausblick aus dem Loch auf die Aarelandschaft und den Bielersee  in der Ferne ist eindrücklich.

Wieder zurück auf dem Wanderweg gehts gleich wieder steil weiter im Stigelos, immer wieder mit Tiefblicken in die Schlucht des Chesselbachs,  hinauf zum östlichen Nesselboden und bei P 1034 auf den herrlichen Rücken des Schattenberges. Bei P. 1159 treffen wir wieder auf den Wanderweg und folgen diesem über den Grat bis aufs Balmfluechöpfli. Im aufkommenden Wind lässt es sich schön im Sonnenschein  Mittagsrast halten.

Gleich vom Gipfel steigen wir wieder wanderweglos nordwärts hinunter zu den Abstürzen der Nesselbodenröti. Hier sehen wir auch schon die Flühe und das Gipfelkreuz unseres nächsten Gipfels, der Röti, die wir der Krete entlang aufsteigend erreichen. Unter dem Triangulationspunkt gibts noch ein letztes Gipfelfoto, dann lockt der Weissenstein unwiderstehlich mit Kaffee und Bier und einem nicht gerade taufrischen Nussgipfel.

In den komfortablen blauen Gondeln segeln wir gemächlich hinunter zur Bahnstation Oberdorf. In aussichtsreicher Fahrt führt uns das rote Züglein hinunter nach Solothurn. Ich wünsche mir, dass diese Bahnen rege genutzt werden, denn auch dem roten Züglein von Solothurn nach Moutier könnte sonst das Aus drohen und das wäre schade.

Bis Zürich geniessen wir im Speisewagen ein kühles Bier und um 18.08 treffen wir wieder in Rüti ein.

Gibswil,  14. Juni 2017
Ella Gnehm

Teilnehmer/innen: 7
Wetter: unten schwülwarm, oben windig und frisch, wolkig
Aufstiege: 1000, Abstiege: 300, Distanz: 10,5 Km
Kosten: Billet ca 50.00 Fr., Seilbahn 8.00 Fr, Tourenleitergeld  5.00 Fr.