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Biberbrugg – Menzingen 17. Oktober 2017

Die Anreise nach Biberbrugg mit der S5 verhalf den Pünktlichen zu einem unverhofften Starter – Kaffee bis die zwei Nachzügler auch eingetroffen waren. So starteten wir um 08.30 Uhr mit ½ Std. Verspätung mit zügigen Schritten Richtung Rothenthurmer Hochmoor.

Nach dem wir beim Bibersteg dem schattigen Bachlauf entstiegen waren, wurde eine erste Tenueerleichterung vollzogen. Jetzt hiess es, die gut 200 Höhenmeter nach St. Jost unter die Füsse zu nehmen. Diesen erreichten wir nach einer weiteren halben Stunde. Bei der leider geschlossenen Besenbeiz genossen wir bei herrlichem Spätsommerwetter einen ausgiebigen Znünihalt, da die Anfangs verlorene halbe Stunde schon fast wieder eingeholt war. Nach der Stärkung steuerten wir dem Raten zu. Das Restaurant links liegenlassen führte uns der Weg weiter über die Muetegg, Mangelhöhe zu unserem Rastplatz oberhalb der Bruustweid. Schnell wurde das Cheminee eingeheizt und die mitgetragene Würste präpariert. Zwischenzeitlich wurde der Rastplatz erkundet und die Hüttenordung studiert.

Gefunden wurde ein voller Kühlschrank mit Getränken, ein hinter Tannen verstecktes   WC-Häuschen und am Ende noch eine hinter einem Tischblatt versteckte Kaffee-Bar, die der Schreibende bei seiner Rkognoszierung auch nicht gefunden hatte. (inkl. gebr. Wasser) Da hätte sich meine als Kaffee Ueberraschung mitgetragenes Zubehör erübrigt.

Gut gestärkt machten wir uns um 13.15 Uhr wieder auf die Socken mit dem Ziel Menzingen. Ueber Hintertann, Sättel, an der ehemaligen Lenkwaffenstellung auf der Brämhöch vorbei, erreichten wir das Kloster Gubel. Auch bei diese Beiz wollte niemand absitzen. Es wurde das Endziel vorgezogen, um noch in einer gemütlichen Runde zusammenzusitzen. Die restliche Strecke war leider Hartbelag und somit eine Pflichtübung. 16.03 Uhr war die Busabfahrt vorgesehen. Da aber 6 Min. zuvor ein Entlastungsbus für die Kantonsschüler fuhr, war nach meiner Rückkehr vom stillen Oertchen ein Teil der Gruppe verschwunden. Nach dem Zusammentreffen am Bahnhof Zug bemerkten die Erstreisenden, sie hätten den Chauffeur noch darauf aufmerksam gemacht, dass er zu früh abfahre. Uhren sollte man lesen können!!! Für den Heimweg mit dem OeV trennte sich die Gruppe. Die Zürcher hatten es pressant und nahmen den Interregio, die Buebiker die S5 mit einer Rundfahrt durchs Säuliamt und mit dem Vorteil, im HB nicht umsteigen zu müssen.

Statistik:
Acht Teilnehmer inkl. der Schreibende.
Wetter: am Morgen frisch mit Rauhreif, dann Sonnenschein
Kosten: Bahn ca. Fr.24.- ½ Tax, Tourenleiterbeitrag Fr. 5.-
Total zurückgelegte Meter: 19450, auf 580, ab 602, Wanderzeit 5 ½  Std.

Hombrechtikon 18.10.2017
Der Tourenleiter Richard Bieri