49. Samstagswanderung Über drei Eggen: Storchenegg – Hulftegg – Hinteregg 13. Mai 2017

Bei strahlendem Sonnenschein bringt uns der Kleinbus in eine andere Welt: Streuobstwiesen, vereinzelte liebevoll dekorierte Gehöfte, Jungtiere. Es blüht und grünt, und die Weitsicht könnte besser nicht sein.

In Gfell beginnt der Wanderweg leicht ansteigend Richtung Hörnli. Beim Abzweig zur Hulftegg verlassen wir zu dritt den Gruppenrest und streben der Storchenegg zu; neun Aussichtsgeniesser steigen weiter aufs Hörnli. Dort spielt die Erinnerung dem spontan ernannten „Unterführer“ einen Streich: Abstieg auf der falschen Seite, am Tanzplatz ist ihm die Sache nicht mehr geheuer, Karten werden konsultiert, Handynummern ermittelt, und bald ist klar, dass die Gruppe ein zusätzliches (übrigens schönes!) Wegstück unter die Füsse nehmen darf…

Die Vorhut am Grenzhüttli ist längst gesättigt, als das Gros eintrifft, Glut zum Brätle, Wasser, Wein, Kaffee und Schlorzifladen ist aber noch genug da. Schliesslich geht’s weiter durch Wiesen mit Knabenkraut und dem üblichen Gelbbewuchs und durch lichten Wald zur Hulftegg, dann vorbei an der leider ausser Betrieb genommenen Silobeiz Aelpli. Bei einer kleinen Hütte machen wir eine verspätete Trinkpause und teilen die letzte Tranksame. Weiter unten Richtung Steg beim Bed-and-Breakfast Rütiwies kann man endlich wieder Wasser fassen. Beim Abzweig zur Hinteregg verlassen wir den offiziellen Wanderweg und finden mit etwas Mühe den wenig unterhaltenen Pfad hinunter zum Hintergrund. In Steg angekommen bewillkommnet uns eine schattenspendende Kastanie im Garten der Dorfbeiz, wo bei kühlen und heissen Getränken die Wartezeit bis zur Bähnli-Abfahrt angenehmst verkürzt wird.

Statistik:
12 TeilnehmerInnen, 12.5 (15.2) km Strecke, Hm +303/-510 (+526/-729), Wanderzeit 3:30 (4:30) Std, Reise mit öV

Siegrid Faehre