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45. Samstagswanderung Winterwunderland Amden 15. Januar 2017

Letzte Nebel lichten sich hinter dem Obersee. Beim Ausstieg in Arvenbühl haben wir Postkarten­wetter: Sonne, glitzernder Schnee. 10 Winterwanderer erreichen nach kurzem Aufstieg das Café, wo wir als einzige Gäste unter anderem mit köstlichem Kaffee und frischen Nussgipfeln verwöhnt werden. Ein kurzes Stück hinauf durch märchenhaft verschneiten Wald, schon braucht’s die erste Rast, um sich überflüssiger Kleidungsstücke zu entledigen. In der Ferne sehen wir schon die Passhöhe, und die Schweizer Fahne gibt letzte Gewissheit, dass die „Vorder Höhi“ geöffnet ist. Mit dem verheissenen, sanft ansteigenden Weg ist nichts – er ist unterhalb des Gulmen wegen Lawinen­gefahr gesperrt. So müssen wir uns die Bratwurst jetzt doch mit einem steileren Wegstück ver­dienen. Gongschlag 11:30 Uhr sind wir oben: Ruhe, Weite, Sonne. Kein Mensch ist uns unterwegs begegnet. Wir gehen noch bis zum Aussichtspunkt, entdecken letzte Nebelschwaden im Toggen­burg. Traumsicht auf Alpsteinmassiv, Chäserrugg, Liechtensteiner Berge.

Gegen 12 Uhr werden Suppe, Würste und verdächtig duftende Getränke nach draussen transpor­tiert. Zwei verziehen sich ins Innere des im Winter zur Beiz umfunktionierten Kuhstalls, gesellen sich aber bald wieder zu uns – drinnen sei es auch a…kalt. Inzwischen strömen vom Tal, zu Fuss, auf Schneeschuhen, auf Ski „Menschenmassen“ hinauf. Wir verziehen uns wieder Richtung Arvenbühl und zum Aussichtspunkt Chapf, wo eine Übersichtstafel Gelegenheit bietet, jetzt den Bergen die richtigen Namen zuzuordnen. Noch zu früh für den Bus, also noch Zwischenrast auf der Sonnen­terrasse des Café Leistkamm.
Ein Traumtag, die Bilder sprechen für sich.

10 TeilnehmerInnen, Wetter sonnig und kalt, Wanderstrecke ca. 12.5 km, Höhenmeter +/-363, Wanderzeit ca. 4 Std.

Siegrid Faehre