Bergtour Zindlenspitz, 4. Juli 2024

Da am Wägitalersee von der letzten Postautohaltestelle noch beinahe vier Kilometer auf der Teerstrasse zurückzulegen sind, bis der Wanderweg zum Aberliboden abzweigt, fahre ich mit dem Auto hoch zum Bistro am See und geniesse einen Kaffee vor der Ankunft meiner Tourenteilnehmerinnen und Teilnehmer. Anni und Hanspeter starten nach der Postautoankunft schon zu Fuss Richtung Vorder Burch und nach der ersten Shuttlefahrt steigen Hermann, Beatrice und Esther bei Ziggen aus, um die Letzen Strassen-Meter bis zum Ausgangspunkt zurück zu legen (898 MüM) und schon sind wir mit der weiteren Fahrt alle startklar.

Um 9:30 Uhr beginnen wir den Aufstieg durch den kühlen Wald und erblicken bald unser imposantes Ziel vom grossen offenen Alpboden (1100 MüM) aus. Gleich geht’s wieder in den Wald und auf 1300 MüM verlassen wir die umgebenden Bäume. Vor der Alp Zindlen geniessen wir einen weiteren Halt bei freier Sicht auf den markanten Gipfelfelskopf. Um 12 Uhr nehmen wir uns nochmals ausgiebig Zeit bei der Ober Zindlen (1855MüM), vor dem interessantesten Teil des Aufstieges. Am Grat angekommen, geniessen wir das sich neu eröffnende Landschaftsbild vom Oberseetal und vom Vrenelis Gärtli bis zum Säntis. Über einige Felspartien erreichen wir um 12:50 Uhr das grandiose Panorama auf dem Gipfel (2098m) und geniessen unsere Mittagspause.

Zurück beim Abzweiger 1979 MüM, beschliessen wir gemeinsam, den Abstiegsweg via Rossalpeli einzuschlagen und damit via Hohfläschen das Tourenunternehmen zur Rundtour aufzuwerten. Der anspruchsvollere Weg mit einer kettengesicherten Felspartie und einigen absturzgefährdeten Gratpartien fordert uns zu grosser Vorsicht und nimmt naturgemäss auch einige Zeit in Anspruch. Gleichzeitig steigt auch unsere Genugtuung über das Erreichte und bei Cicci’s Pächterin in der Fläschhütte (1367m), geniessen wir unsere speziell dargereichten Durstlöscher. Aktuell logiert nämlich in dieser Selbstversorgerhütte für zwei Wochen eine Gruppe der Wald- und Forstwirtschaft mit eigenem Koch, die sich mit der Praxis rund um das Thema der Hangsicherungen und Lawinenschutzes auseinandersetzt.

Der Abstieg zum Auto beim Vorder Bruch ist nicht mehr schwierig und die Fahrten zum Gasthaus Stausee in umgekehrter Reihenfolge ist schnell bewältig. Am See geniessen wir die Restauration auf der Terrasse und verabschieden uns beim Postautohalt um 17:59 Uhr zur individuellen Rückreise.

Allen einen grossen Dank für die genussvolle und unfallfreie Tour.

  1. Juli 2024 Tourenleiter: Manfred

Witterung:
Leicht bewölkt, angenehme Temperaturen

Statistik:
↗ ↘ 1’176 m, reine Wanderzeit 6 ¼ h

Teilnehmende: 5

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