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Gamplüt, 17. Dezember 2022

Bahn und Bus bringen uns hinauf nach Wildhaus. Das WC finden wir im Gegensatz zum Wanderweg nicht auf Anhieb, aber schliesslich mit Hilfe einer Ortskundigen. Das Wetter ist neblig, und wir folgen dem markierten Weg (wobei, ob die Markierung für Wanderer, Schneeschuhläufer oder Skifahrer gilt!? Wir sind uns nicht ganz einig. Aber egal, die Richtung stimmt und der Weg ist begehbar). Nach einer knappen Stunde erahnen wir die Umrisse des Gamplütrestaurants und ziehen weiter hinauf zur Alp Fros. Im letzten Stück ist der Schnee noch jungfräulich, und wir versuchen beim Stapfen nicht zu tief zu versinken.

Nach Glühwein und Brioche lässt sich die Sonne immer noch nicht blicken, dabei sollten wir nach den Herren Bucheli und Kachelmann längst oberhalb der Nebelgrenze sein! Das Abwärtsrutschen und Stapfen macht Spass im Neuschnee. Aber Vorsicht ist geboten, stellenweise ist die Unterlage gefroren! Zum Glück stürzt nur einer und bleibt unverletzt. Auf Gamplüt steht die erste solarbetriebene Kabinenbahn der Welt still (zum Glück will mit der auch niemand hinunter).

Gegen 13 Uhr treffen wir pünktlich beim gemütlichen Hagbeizli ein und geniessen Wärme und ein rustikales Essen, bevor wir auf dem kürzesten Weg hinunter zur Haltestelle Lisighaus gelangen. Und hier bricht auf einmal die Sonne durch die Wolken. Egal – wir haben Luft, Beisammensein und die mystische Nebelstimmung genossen.

20.12. 2022  Siegrid Faehre

Witterung: minus 6 bis minus 12 Grad, dichter Nebel

Besonderes: Defekten Reissverschluss nach ungezählten Versuchen mit einer Gabel öffnen können.

Statistik:
+599/-540 Hm, 11.2 km, 3:20 Std.

Teilnehmende: 9 + 1 Hund