Gütschalp-Lobhornhütte-Saxeten 17./18. Juli 2025
Gut gepokert und Plätze reserviert. Die Anfahrt ins Berner-Oberland war zum Teil chaotisch. Asien lässt grüssen. Trotzdem konnten wir kurz nach 11.45 Uhr auf der Grütschalp starten, nach dem uns die dritte Kabine der Seilbahn mitgenommen hat. Dann musste noch ausgeknobelt werden mit welchem Postauto wir am nächsten Tag ab Saxeten zu Tale fahren wollen, da ab fünf Personen eine Platzres. obligatorisch war. 13.00 oder 16.50 stand zur Auswahl. Mann entschied sich für Gemütlichkeit. Bei immer mehr blauem Himmel nahmen wir den Anstieg unter die Füsse. Bei der Marchegg gabs Mittagsrast bevor wir ins Soustal abstiegen. Abkürzungen wurden mit ungewollten Hosenbodenpartien bestraft. Es folgte nochmals ein happiger Aufstieg. Beim Sulseeli wurden tatsächlich die Badegewänder ausgepackt und zwei stürzten sich in die Fluten. Es soll sehr erfrischend gewesen sein. Bis zur Hütte waren es dann nur noch zehn Minuten. Wir genossen den Sonnenuntergang bei Eiger, Mönch, Jungfrau und einem Bier oder sonst was. Um 18.30 Uhr wurde zum Nachtessen gerufen. Der Viergänger bestehend aus Minestrone, Salat geb. Fleischkäse und Kartoffelstock und zum Abschluss eine Zitronencreme und das alles vom Holzherd. Wie üblich um 22.00 Uhr war Feierabend und Nachtruhe.
Am nächsten Morgen trafen wir uns mit mehr oder weniger verschlafenen Gesichtern um 08.30 Uhr zu einem reichhaltigen Frühstück. Gegen neun Uhr hiess es wieder Rucksack schultern und wir nahmen den zweiten Tag in Angriff. Die Wand kreuzend vom Hoji Sulegg erreichten wir den tollen Aussichtspunkt vom Bällehöchst mit Rundsicht von Thun bis Brienz. Zugleich war es mit 2095m ü.M. der höchste Punkt der zwei Tage. Nun waren die Kniegelenke gefordert, denn es mussten noch gegen 1000 Höhenmeter vernichtet werden. Auf der Alp Usser Bällen wurde der Flüssigkeitspegel erhöht und tüchtig Käse eingekauft. Auf der nächsten Alp (Underberg) gabs Mittagsrast, es war aber schon halb Zwei. In gemütlichen Trott steuerten wir nun Saxeten zu, das wir kurz nach 16.00 erreichten. Keine Beiz, kein Laden, nur warten war angesagt. Die 15 Plätze des Mini-Postautos waren voll belegt. Über eine kurvenreiche und enge Strasse erreichten so Wilderswil und mit der Bahn wieder Interlaken und es überraschte uns nicht, dass es für die Heimreise wieder gleich aus sah wie bei der morgendlichen Anreise.
24. Juli 2025 Tourenleiter: Richard Bieri
Kosten:
Bahn ca. Fr. 80.-, HP Hütte Fr. 85.-
Witterung:
Schwül, warm und immer sonniger
Statistik:
Total: ➚ 1150m ➘ 1520m, 18km, 7 Std Wanderzeit
Teilnehmende:
7, davon zwei Teenager





















