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Pilztag mit Bernd Adamski, 30. September 2019

Um 9 Uhr treffen sich fünf Angemeldete mit Bernd im Café Bolliger, Bubikon. Zwei davon sind nicht Vereinsmitglied, sondern haben die kurzfristig ausgehängten Ankündigungen gesehen.

Nach der Vorstellung erklärt Bernd gewisse Pilz-Richtlinien wie z.B.

  • Immer einige Pilze stehenlassen, wenn es viele gleiche gibt
  • Wichtig ist, dass die Pilze nicht zerdrückt werden, wie das bei Plastikbeuteln immer passiert. Stofftaschen sind besser, man kann unten einen flachen Boden einlegen z.B. von einer Plastikverpackung
  • Ausdrehen ist grundsätzlich besser als Abschneiden, da es weniger Fäulnis verursacht
  • Von unbekannten Pilzen ein Muster mitnehmen zur Bestimmung durch den Pilzkontrolleur

Etwa um 10 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Schuepis-Obsirain, dem Wald oberhalb von Stäfa und befinden uns dort bald zwischen den Bäumen. Langsam-suchend bewegen wir uns westwärts. Es gibt weniger Pilze als erhofft. Neben den bekannten Reizkern finden wir diverse Trichterlinge, Schleierlinge (der tiefviolette «Mitternachtspilz» war eindrucksvoll), Milchlinge, Täublinge, Boviste, einen Schönfuss-Röhrling, eine Kolonie Habichtspilze, einen Mehl-Räsling, jede Menge Schwefelköpfe (mit grünlichen Lamellen, ungeniessbar), eine zitronengelbe Koralle und einen schuppenstieligen Hexenröhrling, insgesamt 15 verschiedene Sorten. Von Bernd lernen wir, wie wichtig bei der Artenbestimmung das Beschnuppern und Verkosten der gefundenen Pilze sein kann – bei Täublingen, Milchlingen und einigen Röhrlingen kann man nur so geniessbar/ungeniessbar unterscheiden.

Etwa um 12 Uhr machen wir Pause fürs Picknick, danach gehen wir gemächlich zurück, um dann etwa um 16 Uhr bei Ernst und Hilde Peter im Garten die Beute für einen besseren Lerneffekt nochmals durchzuchecken. Dabei helfen uns Hildes Kaffee und Guetzli.

Laut Bernd war unser Sammel-Erfolg an diesem Tag nicht schlecht, sondern durchschnittlich. Glauben wir’s ihm!

3.10.2019      Tourenleiter: Otto Schulz

Witterung: bewölkt und trocken

Teilnehmende: 5 sowie Bern Adamski als Leiter