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Stätzerhorn-Fulhorn, 14. September 2021

Anreise mit der Bahn nach Chur und mit dem Postauto nach Churwalden-Bergbahnen.

Die Bergbahn nahm es Pünklich. Nach kurzem Warten wurde sie um 09.00 Uhr in Betrieb gesetzt. Sie erleichterte unseren Trip um gute 700 Höhenmeter nach Heidbühl im Stätzer Täli. Es gab aber immer noch 650 steile Bergmeter zu „erklimmen“. Nach knapp 2 Std. erreichten wir den ersten Gifpel, das Stätzerhorn mit 2574m. Auf einer Felsenbank im Windschatten machten wir eine kurze Rast. Der Föhn wurde immer stärker, so dass es zeitweise schwierig war, sich auf den Beinen zu halten oder die Stöcke wurden einem vor die Füsse geweht. So zogen wir zügig weiter Richtung Fulaberg (2574m), in der Absicht, dort die Mittagsrast einzuschalten. Aber es war nicht ratsam, da man den Rucksachinhalt vermutlich hätte davonfliegen sehen. Um 12.30 Uhr war es dann doch noch soweit. In der Senke zwischen Fulaberg und Fulhorn gönnten wir uns eine ½ Std. Pause unter einigermassen akzeptablen Bedingungen. Danach nahmen wir noch den dritten Gipfel, das Fulhorn mit 2528m Höhe in Angriff. Diesen traversierten wir zügig, da sich die Windbedingungen noch nicht gebessert hatten. Ein letzter Halt auf dem Plaun (Dreibündenstein) bevor wir die letzten von 700m des Abstieges hinter uns brachten. Kurzer Check des Fahrplanes. Rasch wurde beschlossen, das 16.30 Uhr Postauto zu erreichen, was uns noch einen knapp stündigen Aufenthalt im Bergrestaurant ermöglichte bei schöner Aussicht. Um 16.15 Uhr trug uns die Sesselbahn Pradaschier zum  Ausgangspunkt  nach Churwalden zurück.

Statistik: 5 Teilnehmer inkl. der Schreibende und eine Vermisste!

Werni Wolfensberger, Beatrice Hunziker, Margrit Reichmuth,

Gast: Jeannette Dubach

Wetter: Sonnig bis bewölkt, auf dem Grat starker Föhn.

Kosten: Bahn ca. Fr.30.- ½ Tax, Bergbahnen Fr. 16.- Tourenleiterbeitrag Fr. 5.-

Total zurückgelegte Meter: 11002, auf 983, ab 1186,  Wanderzeit 5¼ Std.

Hombrechtikon 20.9.2021

Der Tourenleiter Richard Bieri