Wandertage Schwarzsee 7. – 12. Septembeer2025
Sonntag 7. September
Nach der Anreise mit dem ÖV um 16:00 Uhr trafen wir uns eine gute Std. später zu einem Info-Apéro. Mit dem anschliessenden Nachtessen war der Tag gelaufen.
Montag 8. September
Urlandschaft Brecca war angesagt. Der Aufstieg zur unteren Alp Rippa war steil und schweisstreibend. Nach kurzer Pause ging es gemütlicher auf einer Alpstrasse weiter. Vor der Alp Cerniets trennte sich die Gruppe. Sechs entschieden sich für die kürzere Version. Für die Ambitionierten standen noch einmal 150 Höhenmeter auf dem Programm. Durch Blocksteine und einer steilen Flanke versuchten wir die Anderen wieder einzuholen, was aber erst nach der Mittagsrast eintraf. In der Zwischenzeit öffnete Petrus die Schleusen und wir beschlossen den direkten Talabstieg statt mit der offenen Sesselbahn.
13,7km, 750m Auf- / 750m Abstieg, 4 ½ Std. Wanderzeit.
Dienstag 9. September
Schlechtwetterprogramm, aber es blieb erstaunlicherweise trocken. Fahrt mit dem Bus zum Ausgangspunkt Zollhaus und Wanderung der warmen Sense entlang zurück zum Schwarzsee. Bei der Talstation wurde Mittagsrast gemacht auf der Terrasse der Beiz. Danach umrundeten wir den See und der Drache Spie uns zurück ins Hotel. Den obligaten Apéro nach getaner Arbeit genossen wir unter einem Wasserfall!
11km, 750m Auf- / 260m Abstieg, 3 Std. Wanderzeit.
Mittwoch 10. September
Nach der Erstürmung des VOLG für die Verpflegung war das Hochmattli das Tagesziel. Mit 1794m der höchste «Gipfel» der Woche Und wie es so ist: Ohne Fleiss kein Preis. Wieder waren 800 Höhenmeter zu erklimmen. Das liebe Wetter, lohnt sich der Gipfelaufstieg? Drei befanden nein und zogen die Umrundung vor. Der Rest gab die Hoffnung nicht auf, die drei bekanntesten Berner Oberländer zu sehen. Die Mühe war umsonst. Ein blaues Loch über uns und der schwarze See unter uns war alles. Auf der Alp Salzmatt trafen wir uns wieder. Leider Ruhetag. So zogen wir weiter zur Schaukäserei Alp Riggismatt, wo wir doch noch zu einem Kaffee mit Sahne kamen. Dazwischen wurden auch noch die Regenutensilien für ¼ Std. ausgepackt. Für den Rest beanspruchte ein Teil die Sesselbahn, die andern machten sich zu Fuss zu Tale. Noch einmal war Verpflegungseinkauf für den morgigen Tag angesagt.
11,6km, 790m Auf- / 790m, Abstieg, 4 1/4 Std. Wanderzeit.
Donnerstag 11. September
Der Bus brachte uns wieder zum Ausgangsort der Wanderung. Dies Mal hiess das Ziel Schwyberg. Das Gelände wurde dem Namen gerecht. Nach 1 ½ Std. Aufstieg zogen wir auf dem Gurli die Gaststube der Freiluftpause vor, denn in der Zwischenzeit machte sich der angekündigte Süd-Westwind bemerkbar. Gross-, Schmutzes-, Hapferen-, Schatten- und Fuchses-Schwyberg hiessen all die Kuppen. Das Picknick genossen wir in einer Waldschneise mit prächtiger Aussicht ins Mittelland und der drei Seen. In der Zwischenzeit wurden Kapuzen und Handschuhe montiert. Ein Strich in der Landschaft stellte sich beim Näherkommen als Windmessanlage aus. Der Abstieg war unter den garstigen Bedingungen dann noch Pflichtteil.
13,5km, 860m Auf- / 770m, Abstieg, 4 3/4 Std. Wanderzeit.
Freitag 12. September
Das Wetter veranlasste uns nicht zu bleiben, so dass wir mit dem 10:00 Uhr Bus die Heimreise antraten.
- September 2025 Tourenleiter: Richard Bieri
Witterung:
Vom Terrassen- bis zum Handschuhwetter alles
Fazit:
Das Essen macht die halbe Miete. Das Wetter war eine andere Sache!
Teilnehmende:
12
































