Wanderwoche Mandelblüten Bad Dürkheim · 26. Februar – 5. März 2026
Bad Dürkheim: Kurort an der Pfälzer Weinstrasse, die Altstadt wurde im Krieg leider völlig zerstört. Schloss, Spielkasino, Riesenfass und grosses Gradierwerk sind die Sehenswürdigkeiten, es gibt ein Thermalbad und viele Weinschenken. Ringsum umgeben Rebhügel den Ort.
Unsere Unterkunft: Gartenhotel Heusser, mit sehr guter Küche! (die Berichterstatterin hat drei Kilo zugelegt, andere sind vorsichtshalber lieber nicht auf die Waage!). Innen- und Aussenschwimmbad sehr grosszügig ausgestattet und von morgens 6 Uhr (da hatte ich das Bad für mich allein) bis 22 Uhr geöffnet. Ausserdem gab es diverse Saunen, einen Hammam, Fitnessraum, üppig gestaltete Ruheräume, und einen japanischen Garten inklusive Teehaus etc. Angeboten wurden Massagen aller Art, ein „Frischekick“ und Kosmetikbehandlungen. Ausser dass die Unterbringung unserer drei Vierbeiner sehr teuer war hatten wir nichts zu meckern.
Am Ankunftstag pünktlich um 18 Uhr greifen alle am sehr üppigen Buffet zu. Anschliessend kleine Vorstellungsrunde und Programmbesprechung. Die meisten gehen mit den Hühnern ins Bett. Ich finde zu meiner grossen Freude aber noch zwei Opfer zum Skatkloppen.
Unternehmungen: Relativ einfache Wanderungen im Pfälzerwald und durch die Reblandschaft. Weinprobe (sechs verschiedene Weine wurden verkostet, und der hausgebrannte Mandelschnaps fand grossen Anklang). Neben Ortsführung und Besichtigung des Hambacher Schlosses waren weitere Highlights: Klosterruine Limburg, Kloster Seebach, Burgruine Hardenberg, Steinbruch Kriemhildenstuhl mit alten Felszeichnungen und ein römisches Weingut aus dem 4. Jahrhundert.
Erstiegen wurden Flaggenturm (Kaffeemühlchen genannt), Zeppelinturm (Schneckennudel) und der Braune Fels.
Ansonsten haben wir es uns wohl sein lassen, und ich freue mich sehr, dass es sogar der unterdrückten Minderheit (unsern beiden männlichen Teilnehmern) gefallen hat!
Kosten:
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Witterung:
Alle Tage Sonnenschein
Besonderes:
Vier(!) bewirtete Naturfreundehäuser in Fussdistanz. Im Eppentaler Haus war es uns zu laut und zu voll. Aber im Oppauerhaus haben wir im Garten gesessen – und eher Mitgebrachtes verzehrt, obwohl Speisekarte und das Essen auf den umliegenden Tischen verheissungsvoll aussahen. Die Naturfreundehäuser Grethen und am Rhanfels haben wir nicht mehr ins Programm gekriegt.
Statistik:
Wurde nicht erstellt, aber wir sind jeden Tag zwischen 2,5 und 5 Std. getippelt
Teilnehmende:
10 unkomplizierte «uffgestellti Lüüt»
7 aus der Schweiz, 3 aus dem Rheinland, 5 mehr oder weniger kurzfristige Absagen
8. März 2026 die Tourenleiterin: Siegrid Faehre










































