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Wanderwoche Marbach, 23.-28. Juni 2021

24.06.2021 Kemmeriboden

Um 8:00 Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Da es draussen immer noch regnet lassen wir uns genügend Zeit und geniesse das reichhaltige Buffet in vollen Zügen. Erst um 10:00 Uhr besteigen wir den Bus vor dem Hotel, es regnet immer noch in Strömen. Schon nach 4 km in Schangnau verlassen wir den Bus, keine Spur mehr von Regen, sogar die Sonne scheint zögerlich. Wir machen uns auf den Weg Richtung Kemmeriboden. Das Schangnau der Geburtsort von Beat Feuz ist unübersehbar. Bald nach dem Dorf beginnt der «Themenweg Beat Feuz». In regelmässigen Abständen folgen Informationstafeln zur Sportkarriere von Beat Feuz. Als 2-jähriger zum 1. Mal auf den Ski zum Junior bis hin zum Weltstar und Weltmeister. Auch seine Unfälle und Rückschläge werden Thematisiert. So werden die 9 km zum Kemmeriboden recht kurzweilig, wo wir um 12:30 ankommen. Bei den meisten dürfen natürlich die «Meränggen mit Nidle» nicht fehlen.

Um 13:50 fahren wir zurück mit dem Bus. Bei der Gleiche Haltestelle in Schangnau verlassen wir den Bus wieder um das Stück, zurück zum Hotel, das wir am Magen gefahren sind auch noch zu wandern. Der Weg führt durch Wiesen und Felder vorbei an prächtigen Bauernhäusern. Wir gehen zügig voran, denn bereits verdunkelt sich der Himmel wieder. Noch vor dem Gewitter erreichen wir unser Hotel. Auch heute gibt es am Abend wieder ein reichhaltiges feines Menü.

30.06.2021 / Franz Greber

Witterung: von allem und sehr tüppig.

Statistik: 13.2km, 415m Auf- und 410m Abstieg, 3 ¾ Std. (8 Teilnehmer)

30.06.2021 / Franz Greber

25.6.2021 Flusswanderungen: Marbach-Wiggen und Entlebuch Escholzmatt 9.30 Uhr Start in Marbach bei leichtem Nieselregen und tiefhängenden Nebelschwaden entlang des Schonbaches und der Ilfis. Nach den starken Regenfällen des Vorabends führen die Bäche noch viel Wasser, es hat nicht viel gefehlt und sie wären über die Ufer getreten. In Wiggen, nach knapp eineinhalb Stunden angekommen, nehmen wir das Postauto nach Escholzmatt, da von Süden her bereits wieder dunkle Regenwolken drohen. Weiter fahren wir mit dem Zug nach Entlebuch. Trotz leichtem Regen (Schirm auf und wieder zu) geht die Wanderung um 11.30 Uhr auf dem Emmenuferweg weiter. Die kleine Emme hat sich in einen reissenden Fluss von brauner Farbe verwandelt. Das tosende Wasser begleitet uns während der ganzen Zeit. Langsam macht sich bei allen der Hunger bemerkbar, doch es ist schwierig, einen geeigneten Picknickplatz zu finden. Wir passieren viele einzelne Bänkli, aber für 8 Personen würde es doch sehr eng zum Sitzen! Und ausserdem sind sie auch noch nass! Schliesslich finden wir in Schüpfheim bei einer Pump-Track-Anlage 8 einzelne Stühle vor dem Gebäude, wie für uns bereitgestellt! Wir geniessen den verspäteten Mittagslunch an einem trockenen Ort. Gestärkt geht es nun weiter entlang der Wiss Emme bis Escholzmatt. Der Uferweg ist etwas eintönig, mal rechts geradeaus, mal links geradeaus, immer dem Fluss entlang. Nur am Schluss, Escholzmatt ist bereits in Sichtweite, geht’s steil auf einem Wanderweg hinauf und dann gemütlich auf einem Strässchen zum Bahnhof hinunter. Mit dem Bus fahren wir wieder zurück nach Marbach und treffen nach insgesamt 5 Stunden und 37 Minuten Wanderzeit (21,72 Km) um ca. 16.30 Uhr im Hotel ein.

Wetter: Neblig, immer wieder Sprühregen.

Statistik: 22.2km, 415m Auf- und 340m Abstieg, 5 ¾ Std. (8 Teilnehmer)

29.6.2021 Anni Müller

26.6.2021 Marbachegg – Hängst – Schibegütsch – Kemmeriboden

Um 9 Uhr tauschen wir die vom Hotel erhaltenen Gutscheine an der Talstation in Karten für die Gondelbahn zur Marbachegg um.Auf der Marbachegg geniessen wir die herrliche Sicht auf Wetter-, Schreck- und Finsteraarhorn, auf die Fiescherhörner und auf den Eiger und den Mönch. Wir beginnen um 9:05 Uhr die gut einstündige Wanderung zur Alp Imbrig. Ab hier erwarten uns 631 Hm Aufstieg zum Hängst auf der Schratteflue. Zuerst geht’s über steile Alpweiden, später wird es noch steiler, so dass nur noch Geissen darin weiden können (Urner Älpler würden „gottlossteil“ sagen). Zum Glück hängen immer einige Nebelschwaden über uns, so ist meist nicht auszumachen, wie weit oben das Ziel liegt. Um 12 Uhr stehen wir auf dem Sattel 2052m der Schratteflue und queren in 15 Minuten hinüber zum Hängst 2091m, wo wir Mittagsrast halten.
Anschliessend überschreiten wir die Schratteflue bis zum Schibegütsch. Leider sind die Berner Alpen wolkenverhangen, die Stimmung ist aber mystisch; von rechts steigen Nebelschwaden auf und links ist die Sicht auf die noch mit viel Schnee bedeckten Karrenfelder in der SE-Flanke der Schratteflue offen. Um 13:30 kommen wir am imposanten Türstehäuptli vorbei und nach einem kurzen Schlussanstieg ist um 14 Uhr der zweite Höhepunkt des Tages erreicht, der Schibegütsch 2036m.
Nach kurzem Halt machen wir uns an den Abstieg über den steilen SE-Rücken des Schibegütsch. Wir erreichen eine Militäranlage, in der wir durch einen Schacht auf einer Eisenleiter einige Meter senkrecht absteigen können. Unten besichtigen wir den „Aufenthaltsraum“ der Minifestung, in dem noch intakte Eisenbettgestelle herumstehen. Ab da geht’s sehr steil auf rutschigem Weg hinunter. Kein Wunder ist dieser Weg nicht mehr Bestandteil des lokalen Wanderwegnetzes. Auf 1762m treffen wir auf den rot-weiss markierten Wanderweg, dem wir weiter folgen, bis er auf 1242m auf die Wanderroute Sörenberg -Kemmeriboden trifft. Um 16:30 erreichen wir Kemmeribodenbad 975m, wo wir, ohne Merengue, gleich in den wartenden Bus nach Marbach steigen.
In Zukunft werden wir uns immer, wenn wir die Schratteflue sehen (der markante Berg mit dem 6 km langen Grat ist ja von weit herum sichtbar), an diese abwechslungsreiche Tour erinnern.

Wetter Sonnig bis bewölkt, schwüel.

Statistik: 14,5km, 1100m Auf- und 1600m Abstieg, 6 ¼ Std. (6 Teilnehmer)

30.6.2021 Hansruedi Keller

                   Kemmeribodenbad – Marbachegg

Zu zweit haben wir uns heute für eine gelenkschonende Tour entschieden. Mit dem Postauto fahren wir nach Kemmeribodenbad. Von dort wandern wir über Kuh- und Schafweiden zur Marbachegg hoch, wobei uns die verschiedenen Systeme von Zaundurchgängen auffallen. Zu unserer Freude kommen wir an vielen schönen Blumenwiesen vorbei: Ankebälli, weisser Hahnenfuss, Knabenkraut, Margriten, hellrosa Schafgarben und viele mehr blühen um die Wette. Leider ist die nahe Schrattenfluh immer von einer Wolkenbank umgeben, zeitweise ebenso der Hohgant. Zwischendurch zeigen sich durch Wolkenlücken die Berner Oberländer Eiger, Mönch und Jungfrau sowie das Finsteraarhorn. Bevor wir auf der Marbachegg die Luftseilbahn nach Marbach besteigen, schauen wir noch den vielen Gleitschirmfliegern beim Starten sowie den Grasskifahrern und den Cartfahrern zu.

Wetter: Sonnig bis bewölkt, schwüel.

Statistik: 8,3km, 730m Auf- und 240m Abstieg 3 ¼ Std. (2 Teilnehmer)

30.6.2021 Ursi Schaufelberger

27.6.2021 Schangnau – Wachthubel – Trubschachen

Bereits ist der letzte Tag unserer Wanderferien in Marbach eingetroffen. Er begrüsst uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Die Wanderung führt uns von Schangnau über den Wachthubel nach Trubschachen. Während 45 Minuten gehen wir einen steilen Weg empor, der die meiste Zeit durch Wald führt. Trotzdem kommen wir schon recht ins Schwitzen.  Auf dem Wachthubel angelangt haben wir eine schöne rundum Sicht. Wir sehen die Schrattenfluh, den Hohgant, einige Schneeberge wie Wetterhorn, Schreckhorn und Finsteraarhorn. Zeitweise sind auch die Fiescherhörner zusehen und die Blüemlisalp. Wir sehen übers Mittelland bis zum Jura, den Napf und den Pilatus. Weiter geht es über die Hügel des Emmentals und nach einem längeren Abstieg kommen wir in Trubschachen an. Dort gehen wir als erstes ins Restaurant der Firma Kambly. Zu jedem Getränk gibt es 6 Biscuits zum Probieren. Einige decken sich noch mit Süssigkeiten ein bevor wir uns auf die Rückreise begeben.

Wetter: Sonnig bis bewölkt, schwüel.

Statistik: 13.6km, 650m Auf- und 850m Abstieg, 4 ½ Std (8 Teilnehmer)

29.6.2021 Marlis Bieri

Die ganzen Wandertage waren dabei: Marlis Bieri, Franz Greber, Hansruedi Keller, Anni und Hanspeter Müller, Ursi Schaufelberger, Werni Wolfensberger.

Unterkunft: Wir waren bestens aufgehoben im Hotel Sporting in Marbach,  in komfortablen Zimmern und wurden hervorragend bewirtet mit grosszügigem Frühstücksbuffet und leckeren 3-Gang Menüs zum Znacht.

Ganz herzlichen Dank an Richard Bieri für die perfekte Organisation und die kompetente Leitung dieser Wandertage.