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69. Samstagswanderung Grenzüberschreitender Skulpturenweg, 9. Februar 2019

Eine Gruppe von 15 interessierten, wanderfreudigen reiste mit ÖV nach Kaiserstuhl. Dieser denkmalgeschützte historische Ort, mit seiner 700-jährigen Geschichte, ist der Startort unserer heutigen Wanderung.

Auf dem Weg von der Station an das unten liegende Rheinufer werden die alten Gebäude und die Ambiente des Städtchens bewundert. Nach einem Starterkaffee im Restaurant  „Alte Post“ wandern wir am schweizerischen Ufer Richtung Kraftwerk Eglisau.

Schon nach wenigen Schritten kommen wir zur ersten Skulptur. Der Skulpturenweg mit zehn Skulpturen wurde von Deutschen und Schweizer Künstlern geschaffen. Mit diesem Sinnbild wird der Dialog über die Grenze versinnbildlicht. Das Motto ist „Übers Wasser – übers Land“

Gleichzeitig befinden wir uns auch auf dem Gottfried Keller-Dichterweg. Die Region Kaiserstuhl inspirierte ihn zur Novelle „Hadlaub“ und lieferte Stoff für „Leute von Seldwyla“.

Auf dem Uferweg lassen wir uns von weiteren Skulpturen überraschen. Die Texte dazu helfen uns das Kunstwerk besser zu verstehen. Viele der tiefgründigen Gedanken bringen uns zum nachsinnen über das Leben.

Im bewaldeten Ufer bewundern wir Vogelgezwitscher. Das helle Grün der mit moosbedeckten Hölzer leuchtet. Mittlerweilen geniessen wir Sonnenschein. Was haben wir doch wieder für ein Wetterglück.

Trotz dem Verweilen bei den Skulpturen kommen wir gut voran und überqueren beim imposanten Laufwasser-Kraftwerk Eglisau den Rhein.

Nun wandern wir dem deutschen Ufer entlang. Auf der Höhe der Campinganlage Hohentengen wenden wir uns bergaufwärts. Unser Ziel ist der Landgasthof „Ratsstube“. Dort  wurden wir aufs angenehmste überrascht. Freundliche Bedienung, tolle Auswahl und feines Essen – was will man mehr.

Zufrieden nahmen wir noch den Rest der Tour in Angriff. Noch einmal werfen wir rundum bewundernde Blicke ins Städtchen. Da gab es so viel zu bestaunen. Wirtshausschilder, Türen, Tore, Gitter, Gärten, Architektur.und die ersten blühenden Frühlingsboten.

Leider mussten wir uns dann trennen um unsere Rückreise anzutreten. Aber wir kommen wieder. Dieser schöne Flecken ist eine weitere Reise wert.

  1. Februar 2019, Tourenleiter: Brigitta Huber

Kosten:
9-Uhr-Pass Halbtax Fr. 13.00, Tourenleiterbeitrag Fr. 2.00

Witterung:
bewölkt und sonnig, 6° – 10°

Statistik:
+50m/-50 m – 13 km – Wanderzeit 3 h– T1 und T2

Teilnehmende: 15 Personen