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Schönenberg – Hüttnersee – Richterswil, 27. August 2020

Gutgelaunt entsteigen wir im Neubad dem Bus. Er hält direkt beim Abzweig des Wanderwegs, bestens! Durch ein kleines geschütztes Moor und später Mischwald zieht der Weg hinunter zur Sihl. Dieser folgen wir bis zum E-Werk und bestaunen die mächtigen Rohre, die das Wasser vom Teufenbachweiher hierhin transportieren. Wir verlassen das Sihlufer und geniessen bald eine kleine Zwischenpause mit Blick auf den romantischen Stausee. Es wird vor Angriffen der Blesshühner gewarnt, aber für uns haben sie sich nicht interessiert. Das kleine Kraftwerk pumpt hier das Sihlwasser hoch und via Weiher wird es mit ordentlichem Gefälle wieder der Sihl zugeführt. Nun gibt es blumengeschmückte, stattliche Bauernhäuser zu bestaunen, und diverse Kuhherden bevölkern die sanften Hügel. Der letzte kleine Anstieg öffnet den Blick auf Züri- und Hüttensee und diverse St.Galler und Schwyzer Berge.
Beim Hüttensee „beschlagnahmen“ wir gleich zwei schattige Tische. Fischknusperli (Fisch angeblich aus dem See), Schnitzel, Teigwaren mit Lachs, Pommes und anderes landen bald in riesigen Portionen auf unsern Tischen. (Die meinen wohl, wir wären von zu Hause hierhin gelaufen und jetzt völlig ausgehungert!). Der See lädt vergeblich zum Bade.
Wir laufen via Samstagern hinunter zum Sternenweiher, der sein Wasser über den Mülibach in den Zürisee schickt. Durch sein Tobel erreichen wir auf lauschigem Weg bald Richterswil, wo wir auf kleinen verschlungenen Weglein durch den schön begrünten alten Ortsteil zum gut erhaltenen Jugendstil-Bahnhof von Richterswil gelangen. Heute arbeitet darin nur noch ein Coiffeur, der im Salon auch ein kleines Café betreibt. Im Hafen nimmt uns dann die Panta Rhei auf und transportiert uns nach Rapperswil, wo wir draussen in der Bahnhofsbeiz die Tour ausklingen lassen.

1. September 2020.  Siegrid Faehre

Witterung:
Etwas bedeckt, angenehm warm, klar

Besonderes:
Die gesammelten Pilze konnten wir zwar nicht benennen, aber Otto garantierte für die Essbarkeit. Scheint’s haben alle Esser überlebt!

Statistik:
+250 /-540 Hm; 3.5 Std.; 13.1 km

Teilnehmende: 8