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Bergwanderung Lago di Lai, 11. September 2018

Mit VZO, SBB, RhB und Postauto reisten wir zu acht ins Avers nach Campsut. Die frühste mögliche Verbindung brachte uns bis 09.30 Uhr zum Ausgangspunkt auf 1600m ü.M.

Die Sonne steht schon hoch am Himmel. Deshalb waren wir froh, dass der lichte Wald im steilen Aufstieg noch ein wenig Schatten spendete. Nach gut einer Std. machten wir bei den letzten Schattenspender eine Trink- und Verschnaufpause. Von nun an ging es über offene Alpweiden der Furgga (2160m ü.M.) zu, die nach einer weiteren ½ Std. erreicht wurde. Ein prächtiges Panorama präsentierte sich uns. Auf der alten Baustellenfahrpiste stiegen wir zur Staumauer hinunter. Jetzt war „Freizeit“ angesagt. Die einten besuchten die Ausstellung über den Mauerbau, die anderen steuerten zielstrebig dem Grotto auf der gegenüberliegenden Talseite zu, im Bewusstsein, dass dabei eine Grenze überschritten wurde. Für die nächsten 1 ½ Std. waren Euro gefragt, sofern man sich auf der Alp del Crot verköstigen wollte. Die Besonderheit war, dass zum bestellten Essen, ohne zu fragen, eine Flasche Wasser und Wein dazu serviert wurde. Zur vereinbarten Zeit (13.45 Uhr) wurde niemand vermisst, so dass wir gemeinsam den zweiten Teil der Wanderung unter die Füsse nehmen konnten. Zuerst eben aus über die Alp Motta macht uns nach ca. einer Std. ein Grenzstein darauf aufmerksam, dass wir wieder Schweizer Territorium betraten.

Durch teils feuchtes Waldgebiet immer talwärts, zogen wir zielstrebig dem Tagesziel entgegen, das an der Talstrasse des Avers bei der Postautohaltestelle mit dem zungen- brechenden Namen Val digl Uors. Das Timing stimmte nicht so ganz. 25 Min. reichten nicht, um nach Innerferrera weiter zu laufen. Somit war Warten angesagt bis wir auf dem umgekehrten Weg die Rückreise antreten konnten.

Teilnehmende:
8 inkl. der Schreibende.

Wetter:
Ganzer Tag Postkartenwetter.

Kosten:
Bahn ca. Fr.65.- ½ Tax, Tourenleiterbeitrag Fr. 5.-

Statistik:
Total zurückgelegte Meter: 8510, auf 591 und 715 ab, Wanderzeit 3 ½  Std.

Hombrechtikon 27.9.2018

Der Tourenleiter Richard Bieri