Print Friendly, PDF & Email

Zwischen Schwarzwasser und Sense, 22. Oktober 2020

Und wieder einmal kam es anders als vorgesehen. Eine interessierte Mitwanderin, die am Vorabend auf SchweizMobil die Route studiert hatte stellte fest, dass eine Brücke auf der Rundtour gesperrt sei. Sie informierte mich sogleich (Besten Dank) Das hiess einmal wieder umplanen mit Endziel Schwarzenburg.

Nun der Reihe nach: Anreise mit OeV über Zürich – Bern zum Ausgangspunkt Schwarzwasserbrücke. Ab Bern mit „Doppelstock-Tram“ der BLS (alle 2 Min einen Halt). Starterkaffee wurde meinerseits abgeblasen, da die Mittagsrast sonst zu spät erfolgen würde.

So stiegen wir um 08.30 Uhr das erste Mal in den Schwarzwassergraben. Für die ersten ¾ Std. dem eher spärlich fliessendem Wasser entlang, bis der erste Aufstieg von 180 Höhenmeter erfolgte, der auch schon schweisstreibend war. Dabei kreuzte uns der Weg mit zwei Holzfällern, die erstaunt waren, dass um diese Zeit schon Wanderer unterwegs seien. Dann war auch schon der erste Stundenhalt angesagt.

Ueber leicht hügeliges Gelände erreichten wir nach einer weiteren Stunde das zweite Mal den Boden des Schwarzwassergrabens der mit der nächsten Pause belohnt wurde. (beim Buchbergsteg) Danach hiess es zum zweiten Mal „hochkraxeln“. Ried, Hohllebe, Steinhaus und Schlössli waren die nächsten geographischen Ortsbezeichnungen, bevor wir unseren Rastplatz bei der Ruine Grasburg um 12.15 Uhr nach 140 Treppenstuffen erreichten.

Da der Aufruf, trockenes Holz mit zu nehmen, befolgt wurde, entstand in kürzester Zeit ein schönes Feuer. Zuerst gab es aber noch einen Apero mit Glühwein. Danach produzierten die Ungeduldigen zuerst wieder Rauchwürste.

Mit leichteren Rucksäcken aber dafür mit volleren Mägen machten wir uns um 13.30 Uhr auf Schusters Rappen wieder bergwärts, diesmal aus dem Sensegraben unserem Tagesziel Schwarzenburg entgegen. Eingangs Schwarzenburg bemerkten wir die ersten nicht erwünschten Spritzer vom Himmel, aber nichts Ernsthaftes. Kurz entschlossen stürmten wir noch eine Beiz, damit der morgentliche Starterkaffee noch kompensiert werden konnte.  Um 15.18 Uhr bestiegen wir wieder das BLS-Tram und machten uns auf der Anfahrtsstrecke wieder auf den Heimweg.

Wetter:
Föhnig, schönes Morgenrot, für die Jahreszeit recht warm, trocken!!!

Kosten:
Bahn ca. Fr.65.- ½ Tax, Tourenleiterbeitrag Fr. 5.-

Statistik:
Total zurückgelegte Meter: 15300m, 740 auf- und 590 abwärts,  Zeit 4 ¾  Std

Teilnehmende:
9 inkl. der Schreibende.

Hombrechtikon 23.10.2020
Der Tourenleiter Richard Bieri